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im Internet.

 Kein Fanatiker und trotzdem Freude an der Musik
HiFi und High End, eine kritische Wertung
              

Hi-Fi ist ein in jeder Hinsicht dehn-und missbrauchbarer Begriff. Die Einen bezeichnen damit
lästiges Geschepper das irgendwelche Plastikgehäuse produzieren
beworben mit albernen PMPO Werten.
                                                                                                      

Kompakt


Kompaktanlage, 1.200 Watt PMPO 99 €
 


Plattenspieler, die eher Rumpelkisten sind, beschreibt der Schmalhörige auf Grund
der Uraltfabrikation als “Legende”, aber mit “Superklang” - garniert mit High End-Wortfetzen.
Die verbogene und abgewetzte Nadel läßt in ebenso kalt wie der jämmerliche Zustand
seiner bescheidenen Plattensammlung..
 

Die Anderen legen für Ihre Anlage 10..0000 € und mehr auf den Tisch und können damit die Grenzen des naturgegebenen Hörvermögens auch nicht ändern.

Seit Jahrzehnten brabbeln Autoren in diversen Zeitschriften und die stets mitteilungssüchtigen “Experten” den ewig gleichen Brei daher. Dort der Röhrenverstärker mit vergoldeten Sockeln, der wieder alles bisher Dagewesene übertrifft, die fein gezeichneten Höhen harmonieren exzellent mit dem stabilen Bassfundament usw. Da ein Chinchkabel mit “Kyrosteckern”, und Silberabschirmung, das ungeahnt neue Hörerlebnisse offenbart. Vom physikalischen Standpunkt aus betrachtet der bare Unsinn. Nicht zu vergessen in Betonsockeln eingebettete und deshalb zentnerschwere Plattenspieler. Der einen Absurdität folgt die Nächste. Jedes Blättchen kreiert unablässig Testsieger und Referenzgeräte, der abgedroschenen Terminologie sind keine Grenzen gesetzt. Scheinbare Nuancen werden lang und breit kommentiert und bewertet, sie müssen ein übermenschliches Hörorgan haben.
High End Testberichte lesen sich mitunter wie eine penible Niederschrift von Halluzinationen, eine stete Wanderung durch die verbrauchten Wortgebilde.

Ist das Supergehör ausgereizt, wird mit Messgeräten herumhantiert und jenseits der akustischen Wahrnehmensfähigkeit des Menschen das kniefällige Urteil gesprochen.
.

 

Phonophant GML 30

 
Dieses Monstrum ist keine Zentrifuge, sondern ein Plattenspieler,
ein sogenanntes “Masselaufwerk”. Rossner & Sohn 11..400 €
 

 
Kuzma Tangentialtonarm 8.500 €
 


Koetsu Tonabnehmersystem 3.800 €
 


Transrotor Appollon TMD ab 8.280 €

 


Röhrenvorverstärker 9.999 €
 


Röhrenverstärker, 2x18 Watt 49.000 €2
 


 Lautsprecherboxen 14.000 €
 

Final


oder “Flächenstrahler (hier Lautsprecher) 75.000 €
 


Chinchkabel 2x 1m 1.700 €
 

.   Beschrieben mit Wortschöpfungen der höchsten Superlative, von der Referenz zur Überreferenz, ich kann weder einen rationalen noch emotionalen Gegenwert für das menschliche Hörempfinden erkennen.

Überlassen wir das dem übersättigtem Reichtum mit den Großspurohren, dem mittels Geld die musikalischen Feinheiten makellos in die gespitzten Löffel dringen und uns in Ermangelung dieser Besitztümer dem Anschein nach verborgen bleiben.

Anlage bis 271.000 €
Plattenspieler: Transrotor Artus (118 €) CD-Laufwerk: MBL CD 1621 (15.900 € D/A - Wandler: MBL D/A 1611 (15.900 €) Vorverstärker: MBL 6010 D (14.330 €) Mono-Endstufe: MBL 9011 (59.800 € Lautsprecher: MBL 101 E (40.000 €R (Paar)
Racksystem: Copulare Tonbasen/Stecker/Kabel: Fadel ART ( World of HIFI in Neuss2006)
Einer hat’s erfaßt und schrieb: “aber für das Geld,
warum mieten die sich nicht gleich das ganze Orchester?“

Viele “High-End” Geräte - sofern die Bezeichnung zutrifft - sind oft nichts anderes als Luxusprodukte, die sich in den subjektiven Beurteilungen (abgesehen von der manchmal unbestrittenen optischen Schönheit) gegenseitig den Rang ablaufen müssen, für den euphorischen Nachbeter einzig kaufwürdig zu sein.
z. B. der weiter oben abgebildete Tangentialtonarm

“Die Wiedergabe wirkt wie losgelöst; Räumlichkeit, Präzision, Klangfarben, Basswiedergabe, Timing und Spielfreude überzeugen vollkommen. Das Klangbild ist völlig frei von Kompressionseffekten und dermaßen authentisch und echt, wie wir es noch nie zuvor gehört haben.Fazit: Mit diesem Tonarm beginnt ein neues Kapitel der analogen Tonwiedergabe. Das ist der wohl größte klangliche Fortschritt der analogen Tonwiedergabe, der durch den Austausch einer einzelnen Komponente erreicht werden kann. Die alleinige Referenz!”

Anmerkung RIMAKE: Und trotzdem ist er nur einer von vielen, der von Genialohren auf die Stufe der besiegelten Referenz emporgehoben wurde und das Testgeschreibsel wiederum ein neues Kapitel beginnen läßt.
 

Eine Schallplatte ist eine runde, meist schwarze Scheibe, auf der der Ton analog aufgezeichnet ist. Die Schallsignale sind in einer spiralförmigen, zum Mittelpunkt der Platte verlaufenden Rille gespeichert, deren Auslenkung der Schallamplitude entspricht.
Die “Nadel” oder besser ein feingeschliffener Diamant des Systems tastet die Rillen ab und erzeugt ein Signal, das schließlich zum Verstärker gelangt, der die Lautsprecher antreibt. Dieser Vorgang ist im Prinzip bei jeder Anlage immer gleich.
Was dann nach Belieben in das Ergebnis hineininterpretiert wird, ist das eigentlich Haarsträubende.

Wer sich wie ich über einen längeren Zeitraum mit diesem Thema befasst wird ebenso ständig mit ausgelutschem Geschwafel konfrontiert werden und beim eBay blättern zuhauf den besten Plattenspieler aller Zeiten” finden.
Tatsächliches Wahrnehmen oder Einbildung? Das Kabel


Begriffsbestimmung High End